Rising Storm 2: Vietnam – „Green Army Men“ Weihnachts-Goodie

Rising Storm 2: Vietnam
Der Ego-Shooter Rising Storm 2: Vietnam ist die Fortsetzung des „Multiplayer Game of the Year“, das PC Gamers 2013 gekürt hatte. Dabei arbeitete dasselbe Team zusammen, um einen begeisternden und innovativen neuen Teil mit asymmetrischem Gameplay auf den Markt zu bringen. So entstand aus der Kollaboration von Antimatter Games und Tripwire Interactive Rising Storm 2: Vietnam. Und dieselben zeigen sich nun auch für das beeindruckende Weihnachtsevent verantwortlich. Die Rede ist vom Green Army Men-Update. Dieses ist ein großes Paket, das zum niedrigen Preis „für umsonst“ bereitgestellt wird. Hier übernimmt der Spieler die Rolle der beliebten Spielzeugsoldaten und kämpft auf einer festlichen Karte in gelungenem Weihnachtsambiente.

Festliche Kämpfe in weihnachtlicher Atmosphäre

Mit dem Weihnachtsevent bringen Antimatter Games und Tripwire Interactive den Spieler aus der Hölle von Vietnam in das festlich dekorierte Heim. Die Karte schrumpft auf Spielzeuggröße und überall glitzert und glänzt es. Fast idyllisch, ja gar heimelig könnte es sein, wenn da nicht die kleinen grünen Armeemänner in ihren Plastikstiefeln wären. Mit diesen transportieren uns die Macher in eine fantastische und kreative neue Welt. Hier fliegen im festlichen Ambiente Granaten, werden Gegner vom weihnachtlich dekorierten Kaminofen geschossen und jagen sich Kampfhubschrauber zwischen Weihnachtsbaum und Spielsteinen. Bis zu 64 Spieler duellieren sich so in dem stimmungsvollen Ambiente.

Damit kreieren Tripwire Interactive sowie Antimatter Games ein Weihnachtsspecial, das fast unbeschwerte Inhalte zum Fest bietet. Und auch wenn Rising Storm 2: Vietnam bereits seit 2017 auf dem Markt ist, kam erst im September 2018 eine neue Multiyplayer-Kampagne heraus. In dieser werden einige Epochen durchgespielt und der Spieler erlebt die Geschehnisse, die sich an der Realität des Vietnamkrieges anlehnen, hautnah. Nun beeindrucken die Macher erneut mit diesem gelungenen kostenlosen Special und entführt die Spieler in eine Spielzeugwelt. Zusätzlich gibt es mit der neuen Karte zu Weihnachten ebenfalls einen kostenfreien „M1 Helm“ von Tripwire spendiert. Ein passendes Achievement-Paket wurde zudem geschnürt.

Erfolgreiche Mod

Die Idee hinter den Green Army Men ist dabei keine Neue. Schon öfter wurden die grünen Spielzeugsoldaten, die auch wir aus der eigenen Kindheit kennen, nachträglich in Spielen eingepflegt. Denn die eigentliche Mod, der die Plastikfiguren in das Game bringt, existiert schon seit einer ganzen Weile. Denn Tripwire Interacitve hatte vor einiger Zeit einen Wettbewerb gefahren, in dem erstklassige Mods von ihnen mit einem Preisgeld von 40.000 US-Dollar prämiert wurden. Ziel war es, Modifikationen zu kreieren, die für Rising Storm 2: Vietnam hervorragend funktionieren. So entstand schließlich der Green Army Men-Mod. Eine gelungene Aktion des Entwicklers also.

Neben Rising Storm 2: Vietnam hatte bereits „Overwatch“ auf die Festtage eingestimmt und ebenfalls ihr jährliches Winter Wonderland-Update herausgebracht. Damit zeigen sich die Entwickler in den eigenen Spielen von der humoristischen Seite, stellen zeitgleich jedoch ebenso unter Beweis, was technisch alles möglich ist. Besonders in Rising Storm 2: Vietnam ist die grafische Umsetzung der tödlichen Spielzeugsoldaten, deren Kugeln in das Chinaplastik geschossen werden, extrem gut. So läuft der Spieler zwischen Geschenken und Dekorationen umher, sticht gegnerische Plastiksoldaten mit dem Bajonett ab oder deckt diese mit Kugeln ein. Damit werden perfekte Umstände geschaffen, um tödliches Spielzeug aufeinanderzuhetzen.

Weihnachtsspecial mit Nostalgiegedanken

Das weihnachtliche Event ist noch bis zum 07. Januar 2019 über das Hauptmenü zu erreichen. Während dieser Zeit verdient der Spieler ebenfalls doppelte EP, während er seine Feinde aus den Spielsteinfestungen schießt oder im Hubschrauberkampf besiegt. Die einzelnen Areale der Karte sind zudem mit kleinen Rennstrecken verbunden. Und so wie ungewollte Geschenke können zudem 12 festliche Erfolge gefeiert werden. Insgesamt fühlen wir uns dabei etwas an die Army Men-Serie von 3DO erinnert. Nun legen wir jedoch unsere Nostalgie-Brillen ab und widmen uns dem Weihnachtsspecial und dem Geruch von schmelzendem Plastik.

Landwirtschafts-Simulator 19 – Patch 1.2.0.1 – Neuerungen der Patchnotes

LS 19 Patch

Von Entwickler Giants Software, wurde im November der neueste Teil zusammen mit Publisher Focus Home Entertainment veröffentlicht. Dabei bietet sich im LS19 eine gewaltige neue Welt, in der sich die ultimative Landwirtschaftssimulation erleben lässt. Mit neuer Grafik, eindrucksvollen Panoramen und tollen Effekten wird der neue Ableger des Franchise zelebriert. Dabei macht der Landwirtschafts-Simulator 19 den größten Schritt in seiner Geschichte. So bietet LS19 neben dem bisher umfangreichsten Fuhrpark mit originalgetreuen Maschinen und Fahrzeugen ebenfalls neue Feldfrüchte und erstmals auch Pferde, mit denen der ambitionierte Landwirt die Welt erkunden kann.

Dass heute kaum noch ein Spiel ohne Probleme auf den Markt kommt, ist man in der Zwischenzeit gewöhnt. Dabei gibt es Games, bei welchen das richtig nervig werden kann und solche, wie den Landwirtschafts-Simulator 19, bei dem wir als Spieler schon ein optimales Grundgerüst an der Hand haben und nur doch der Feinschliff betrieben werden muss. So wurde vor wenigen Tagen der Patch 1.2.0.1 veröffentlicht. Im Folgenden geben wir Dir eine Zusammenfassung der Änderungen und Neuerungen, die es mit dem Patch gibt.

Neuerungen im Landwirtschafts-Simulator 19

Mit dem Patch haben die Entwickler einige Neuerungen eingepflegt. So wurde das Landscaping verändert bereitgestellt. Hiermit lässt sich die Landschaft nun individueller an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Im selben Kontext erkennt die KI nun, wo sich gekippte Halden befinden, und steuert diese nun „sauber“ an. Das Gleiche gilt für abgewinkelte Kanten. Für den Landwirt selbst ist es nun möglich, Kartoffeln auf Paletten zu verkaufen. Ebenfalls wurde beim Entladen des Mähdreschers die Mähdrescherdrehzahl erhöht, um ein authentischeres und schnelleres Arbeiten zu ermöglichen. Zudem haben Giants Software an der Zuordnung von Buttons und Gamepad-Trigger-Buttons gearbeitet. Die Achsen zentrieren sich nun automatisch und eine Unterstützung für nicht bekannte Geräte gibt es zudem.

Ebenfalls haben die Schweizer viele kleinere und größere Fehler behoben. So wurden allgemein die monierten Fahrzeuggeräusche verbessert. Im selben Kontext wurde zudem der Motorsound im Mehrspieler-Modus angepasst. Hier kam es seit Release zu Problemen, welche auf Dauer störend waren. Bei den Fahrzeugen zeigt sich der Patch ebenfalls vielfältig. So können Mähdrescher jetzt beispielsweise zusammengeklappt werden, wenn nur noch wenig Gut in diesen geladen ist. In diesem Zuge wurde ein Problem behoben, bei dem der Greifer, mit dem ein Baum gehoben werden kann, diesen nicht aufnehmen konnte. Gleiches gilt für die Mähdrescher, die nach einem Fruchtwechsel diverse Probleme hatten.

Einzelne Probleme, die es bei Fahrzeugen gab, wurden mit dem Patch 1.2.0.1 für den Landwirtschafts-Simulator 19 zudem korrigiert. So funktionierte der Header NH 3162 Draper 45ft nicht mit dem NH CR10.90. Nun ist die Kombination ganz normal möglich. Ebenso wurde der Väderstad Tempo V8 überarbeitet, sodass dieser auch auf unebenem Gelände funktioniert. Auch der TT Multicultivator 5-in1 kann dank der Fehlerbehebung an Hanglage genutzt werden.

Über ein schwerwiegenderes Problem klagten Spieler im Bezug auf den Zugriff auf die Fahrzeuge. Hier war es bisher nicht möglich, auf den Fuhrpark in allen Farmen zuzugreifen. Nun ist dies gegeben und der Spieler kann auf jedes seiner Fahrzeuge, egal, in welcher Farm dieses genutzt wird, Einfluss nehmen. Daneben wurde an der Performance gearbeitet sowie an der KI, die mitunter zu Problemen führten.

Gefixt hat Giants Software mit dem Patch für den Landwirtschafts-Simulator 19 zudem ebenfalls viele kleine Unstimmigkeiten sowie Texturen. Beispielsweise wurden die Pferde überarbeitet, Partikeleffekte gefixt, das Wettersystem überarbeitet, eine Unterstützung von Logitech-Geräten sichergestellt oder Crashes behoben. Das Problem, das keine dedizierten Server gestartet werden konnten, ist ebenfalls behoben worden. Hier ist das Verschwinden von Tieren beim erneuten Start des Servers zudem gefixt.

Alle Patchnotes zum Landwirtschafts-Simulator 19 findest Du hier. Die Aufgeführten sind lediglich eine grobe Auswahl der Dinge, denen sich der Schweizer Entwickler angenommen hat.

Minecraft – Pandas und Kätzchen dank neuem Update

Minecraft Pandas
Dass für die bunte Klötzchenwelt immer neue Inhalte veröffentlicht werden, nehmen wir begeisternd an. Nun bringen Microsoft und Mojang mit „Cats and Pandas“ neue Inhalte, die knuddeliger kaum sein könnten. Staubtrockene Infos gibt es dazu bei uns.

Pandas, Katzen und allgemeine Neuerungen

Minecraft ist das meist verkaufte Spiel bisher. Satte 154 Millionen Kopien wurden als Java und Bedrock Edition sowie für die Konsolen verkauft. Dabei spielen aktiv jeden Monat mehr als 74 Millionen Menschen. Selbst nach der Übernahme des Franchise durch Microsoft hielt dieser Trend an. Dabei arbeitet Minecraft weiter daran, die Richtung beizubehalten und stets neue Funktionen anzubieten. Als „Notch“ Persson den Baukasten erstmals auf dem PC 2009 veröffentlichte, war der Erfolg nicht ansatzweise abzusehen. Doch nur 19 Monate später waren bereits mehr als 1 Million Kopien verkauft.

So kommt nun das Bonus-Update „Cats and Pandas“. Dieses ist verfügbar auf Windows 10 PC, Xbox One, Android, iOS und Nintendo Switch. Ebenso kann das Update mithilfe der Minecraft Java-Snapshot-Verion in der Java-Edition erlebt werden. Doch neben den, wie der Name bereits vermuten lässt, Katzen und Pandas, bringt das Update ebenfalls eine Menge andere Neuerungen. So findet der Spieler nun mit Bambus ein neues Baumaterial, mit dem sich ganz neue Ideen umsetzen lassen. Als mächtiger Bonus ist eine Armbrust verfügbar. Diese verfügt über verschiedene Verzauberungen und kann im experimentellen Gameplay ausgiebig getestet werden. Als Verzauberungen stehen der Mehrfachschuss, Durchdringen und schnelles Nachladen zur Wahl.

Doch besonders die knuddeligen Pandabären haben es uns angetan. Warum diese bisher in Minecraft fehlten, weiß kein Mensch. Wahrscheinlich hatte sich Mojang jedoch Ähnliches gefragt. Und so können wir uns nun diese possierlichen Geschöpfe in der typischen Klötzchenoptik ansehen und sie in ihrer natürlichen Umgebung erforschen. Doch die Pandas sind es nicht alleine, die versuchen die Aufmerksamkeit der Spieler auf sich zu ziehen. Ebenso schnurren nun an allen Ecken und Enden süße Kätzchen. Diese wurden komplett neu gestaltet und bringen so etwas Leben in den Alltag des fleißigen Klötzchenbauers. Gezähmt werden können die Katzen im Übrigen mit Fisch. Zudem gibt es Kreaturen, die vor diesen Tieren Angst haben und sich nicht in die Nähe trauen, solange diese in der Umgebung sind. Das Zähmen von Ozelots hingegen ist nicht mehr möglich. Dennoch können diese weiterhin gefüttert werden, damit der Spieler ihr Vertrauen gewinnen kann.

Die Pandas übrigens tauchen überall dort auf, wo Bambus eingesetzt wird. Dabei ist es Zufall, ob sie sich einzeln an das neue Gebiet gewöhnen müssen oder ob sie gleich zu zweit auftauchen. Vorsicht sollte der Spieler jedoch in jedem Fall walten lassen, wenn ein Baby-Panda mit dabei ist. Die Mutter kann in diesen Fällen leicht reizbar sein, was dazu führt, dass sie den Spieler schnell einmal angreift. Der Bambus lässt sich übrigens in Schatzkisten, die random spawnen oder im Dschungel beim Fischen finden. Aus diesem neuen Material kann zudem ein Block gefertigt werden, an dem der Spieler emporklettern kann. Also schon richtig interessant und wenn du dann einen Minecraft Server brauchst findest du den bei uns.

Realms und Bugs

Neu ist ebenfalls für die Xbox One, dass Realms nun im Abonnement gebucht werden, sollte Interesse bestehen. Die Realms sind optionale Server, auf welchen die Spieler ihre eigenen Minecraft-Welten speichern können. Damit ist diese dauerhaft gesichert und der Spieler sowie seine Freunde können jederzeit auf diese Welt zugreifen. Die Freunde können das auch, wenn der Spieler selbst nicht online ist. Besonders praktisch, wenn man gerne zusammenspielt und nicht ständig auf andere warten möchte.

Ebenso hat man sich vieler kleinerer Fehler angenommen. Diese werde regelmäßig von den einzelnen Spielern der breiten Community unter bugs.mojang.com festgehalten. So kann jeder, der Bugs im Spiel feststellt, diese melden. Im Rahmen eines Updates werden diese gemeldeten Dinge geprüft und nach Möglichkeit, dann behoben.

Insurgency: Sandstorm – aus einem Mod wird standalone

Insurgency Sandstorm

Mit Insurgency: Sandstorm kommt ein weiterer potenziell legendärer, First-Person-Shooter auf den Markt. Entwickelt wird der Multiplayer vom amerikanischen Studio New World Interactive, das sich bereits 2014 für Insurgency sowie 2017 für Day of Infamy auszeichnen konnte. Produziert wird Insurgency: Sandstorm im Übrigen auf der Unreal Engine 4, was in den ersten Gameplay-Videos bereits eindrucksvoll zu erkennen ist. Mit der Veröffentlichung am 12. Dezember 2018 durch Focus Home Interactive, ist das Spiel nun offiziell verfügbar. Dabei richtet sich das Gameplay auf den teambasierten Kampf aus, der ebenfalls feste Missionsziele besitzt und für krachende Nahkämpfe sorgt. Ebenso setzt Macher New World Interacitve auf Realismus, Taktik und wahres Können in den von der Intensität geprägten Schlachten.

Nachdem der Vorgänger Insurgency noch via Crowdfunding finanziert wurde, steht hinter dem Nachfolger mit Focus Home Interactive ein großer Name. Insurgency: Sandstorm soll dabei für mehr Erfolg sorgen, als der erste „Teil“ aus dem Jahr 2014. Denn Teamgeist und das Zusammenspielen stehen ganz oben auf der Prioritätenliste von Sandstorm.

Realismus und kein billiger Abklatsch

Das Insurgency: Sandstorm seinen Ursprung in einem Mod hat, merkt man recht schnell. Dabei hatte das Projekt vor einiger Zeit in der Freizeit begonnen. Gerade einmal zwei Enthusiasten hatten die Idee und wollten das unkonventionelle Konzept auf dem Feedback der Community aufbauen. Heute ist daraus ein Entwicklerstudio geworden, das mehr als 30 Leuten eine Arbeit bietet. So ist er entstanden, der moderne Shooter, der seine Wurzeln jedoch nie vergessen hat. Denn gerade der Realismus hat gerade Hochkonjunktur, womit Insurgency: Sandstorm den Nagel auf den Kopf trifft. Wobei, wie gesagt, die Wurzeln nicht vergessen wurden und so bietet die Script-Oberfläche des Spiels eine Menge Freiraum für kosmetische Veränderungen, neue Waffen und Szenarien.

Dennoch fällt in erster Linie die Parallele zu Counter Strike auf. Denn gerade in der Optik, die dank der Unreal Engine 4 sehr gut gelungen ist, lassen sich auf den ersten Blick Ähnlichkeiten erkennen. Zudem setzt das im Wüstensetting angelegte Spiel verstärkt auf Teamplay. Wo genau sich Insurgency: Sandstorm nun abspielt, ist unklar. Als wahrscheinlich gilt Nordafrika oder der Nahe Osten. Wirkliche optische Neuerungen gibt es hingegen nicht. Das Setting bringt ebenso genretypische Gebäude mit sich. Wer nun einen billigen Abklatsch von Arabstreets oder Dust2 erwarte, wird schnell eines Besseren belehrt. Denn wir finden uns wieder in Straßenschluchten, die unübersichtlicher nicht sein könnten sowie an kleinen Brücken, die für Unbedachte schnell zur Todesfalle werden können.

Gameplay und Features

Ein super-realistischer Shooter, wie beispielsweise ArmA 3, ist Insurgency: Sandstorm nicht. Jedoch ist auch hier nach einem gezielten Schuss Feierabend. Der Tod wartet an jeder Ecke und gehört zur Normalität. So wird die Deckung zu einem extrem wichtigen und strategischen Punkt. Dennoch gehört das Sterben dazu, wobei es keinen schnellen Respawn gibt. Wir können erst wieder beitreten, wenn die anderen aus dem Team den nächsten Zielpunkt erreicht haben. Keine Kompromisse macht das Spiel auch bei der Benutzeroberfläche. Denn diese gibt es während des Spiels nicht. Kein Fadenkreuz, keine Minimap. Nachgeladen kann nur werden, was an Munition dabei ist, gezielt wird über Kimme und Korn und wer getroffen wird, geht schnell zu Boden.

Insurgency: Sandstorm spielt sich hart, unnachgiebig und ohne Mitleid. Doch genau hierin liegen die Gründe dafür, dass es sich so unglaublich befriedigend anfühlt. Dabei ist die Lernkurve ansprechend und fordernd, ohne Neulinge dabei zu überfordern. So stehen jedem Spieler zu Beginn fünf Rollen zur Auswahl. Ebenso werden der Modus und der Schauplatz gewählt. Das Teamplay zeigt sich bereits in der Wahl der Charaktere. Der Captain hat beispielsweise ein Gerät, um Luftschläge anzufordern. Diese können jedoch nur mit der Hilfe des Spotters koordiniert werden. Denn nur so ist es möglich, die flächendeckenden Bombardements auszulösen. Ebenso findet der Spieler hier den Sprengstoffspezialisten, Scharfschützen und den typischen Frontkämpfer. Dabei wird vor jeder Runde die eigene Ausrüstung zusammengestellt.

In jedem Modus gilt es, die Missionsziele zu erreichen. Sei es ein Gebäude einzunehmen oder eine Person zu eskortieren. Dabei finden sich bis zu 32 Spieler in den Multiplayergefechten auf großen Karten. Hier gibt es zudem Drohnen, Fahrzeuge und sogar Hubschrauber. Wer nun jedoch eine Singleplayer-Kampagne erwartet, wird enttäuscht. Auch einzelne Einzelspieler-Abschnitte wird es nicht geben.

Insurgency: Sandstorm – ein Fazit

Atmosphärisch beeindruckend umgesetzt und mit dem Hardcore-Gameplay eines nichts verzeihenden Taktik-Shooters versehen, zeigt sich das Spiel beeindruckend. Spaßige Teamgefechte in einer realistischen Umgebung fordern das eigene Können und die Zusammenarbeit. Wer sich mit dem ständigen Tod im Genick wohlfühlt, ist bei Insurgency: Sandstorm perfekt aufgehoben.

Den passenden Gameserver findet Ihr bald bei uns!