ARK: Survival Evolved – Extinction DLC

Am 22.05.2018 hatten wir euch bereits das Spiel “ARK: Survival Evolved“ vorgestellt, in dem ihr euch als Überlebenskünstler in einer Dinosaurierwelt behauptet. Am 6. November wird eine umfangreiche Erweiterung für Ark erscheinen, die den Namen “Extinction“ trägt. Diese bietet eine vollkommen neue Erfahrung in dem Urzeitspiel: Die Spieler finden sich in dem DLC in einer futuristischen Version unserer Erde wieder, in der sie die Welt vor der Vernichtung bewahren müssen.

Die Technologie ist dabei ein zentraler Teil des Zusatzinhalts. In diesem Artikel möchten wir euch die Neuheiten der bald erscheinenden Erweiterung vorstellen.

Die verdorbene Erde

Extinction fügt ARK eine neue Karte hinzu: Sie heißt “Corrupted Earth“. Der Spieler findet sich auf einer Welt wieder, die von Technologie und Natur gleichermaßen erobert wurde. Es ist bisher unklar, ob sich der DLC in der Zukunft oder der Vergangenheit abspielt.

Ein fundamentaler Bestandteil der Technologie ist die schlicht als “Element“ bezeichnete Komponente. Mit dieser könnt ihr wertvolle TEK-Gegenstände, wie zum Beispiel TEK-Waffen oder TEK-Rüstungen herstellen, die euch das Überleben erleichtern. Doch das nützliche Element birgt dramatische Konsequenzen für die Umwelt: Es korrumpiert die Dinosaurier, was sie zu gefährlichen Gegnern für den Spieler macht.

Verdorbene Kreaturen

Das Element verseucht die gesamte Erde. Die Verseuchung hat furchterregende Konsequenzen: Das Element unterdrückt die natürlichen Verhaltensweisen der Dinosaurier und zwingt ihnen eine Schwarmmentalität auf.

Verdorbene Kreaturen können nicht gezähmt werden, sie sind unglaublich mächtig und besonders aggressiv. Mit diesen brutalen Geschöpfen kann nicht verhandelt werden: Wenn der Spieler sie nicht töten kann, sollte er so schnell wie möglich um sein Leben laufen.
Die meisten dieser lebensbedrohlichen Wesen können in der Region “No Man’s Land“ gefunden werden, wo sie ihren blutdürstigen Bedürfnissen nachgehen.

Andere Lebewesen

Extinction fügt ARK auch neue, nicht verdorbene Kreaturen hinzu. Zu diesen zählt beispielsweise der Enforcer, ein synthetischer Dinosaurier, der sich durch Teleportationen schnell und überraschend fortbewegen kann. Der kleine flinke technologische Dino kann sogar Wände erklimmen. Spielern wird es möglich sein, die hilfreichen Enforcer zu reiten.

Ein anderes, neu hinzugefügtes Tier ist der Gasbag, welcher sich wie ein Ballon durch die Luft fortbewegt und als Lasttier genutzt werden kann. Der Name ist jedoch noch nicht final und könnte bis zum Release des Zusatzinhalts noch verändert werden.

Bei der dritten einzigartigen Spezies handelt es sich um den Scout. Der Scout ist eine ferngesteuerte Drohne, die der Spieler kontrollieren kann. Sofern er das notwendige Blueprint dafür gefunden hat, ist er zur Herstellung eines Scouts in der Lage. Die letzte angekündigte Spezies nennt sich Owl. Über diese Spezies sind bisher jedoch keine weiteren Informationen vorhanden.

Die Titanen

Weitere hinzugefügte Monstrositäten sind die gewaltigen Titanen. Es werden vier unterschiedliche Titanen vorhanden sein. Bisher bekannt ist jedoch lediglich der Frosttitan, welcher eindrucksvoll in dem Trailer zu ARK: Extinction zu sehen ist. Diese beeindruckenden Kreaturen werden eine enorme Bedrohung für die Spieler darstellen: Wer sich auf einen Kampf mit dem Biest einlassen möchte, der sollte gut darauf vorbereitet sein. Wenn der Spieler sich geschickt anstellt, kann er diese Giganten sogar zähmen. Bislang ist jedoch nicht bekannt, mit welcher Methode die Zähmung erfolgt.

Taschendinosaurier

Wenn Spieler mit ihren Dinos umziehen möchten, könnte das unter Umständen aufwendig werden. Dieses Problem beseitigt Extinction mit der Einführung der neuen Kryokammern für Dinosaurier. Mit dieser sind die Spieler in der Lage, ihre Urzeitwesen in Eiswürfelform zusammenzuschrumpfen und einzufrieren, um sie leichter zu transportieren.

Auf diese Art und Weise soll außerdem der Dinohandel vereinfacht werden. Allerdings sollten sich die Spieler bei dem Transport beeilen, denn die Eiswürfeldinos schmelzen. Außerdem gehen sie, wie alle anderen Gegenstände auch, nach dem Spielertod verloren und müssen erst wieder eingesammelt werden.

Fazit

Der angekündigte Zusatzinhalt erweitert das Spielerlebnis von ARK und wird mit großer Wahrscheinlichkeit das Spielerlebnis verbessern und den Spielspaß erhöhen. Es wurden jedoch noch nicht alle Informationen veröffentlicht. Wir können also gespannt darauf warten, wie genau der DLC tatsächlich sein wird. Mehr werden wir am 6. November erfahren, wenn ARK : Extinction erscheint. Bis dahin können die Spieler aber auch schon jetzt mit dem aktuellen Spiel und den bereits vorhandenen DLCs viel Freude haben und wenn Ihr noch einen eigenen Ark Server braucht, hier gibts einen.

Minecraft Aquatic – Erlebe jetzt die Minecraft Unterwasserwelt!

Minecraft wurde bereits 2009 veröffentlicht und ist somit etwa 9 Jahre alt. Nun könnte man denken, dass ein Spiel mit einer so langen Lebenszeit nicht mehr weiterentwickelt wird. Das Entwicklerstudio Mojang hingegen brachte am 18. Juli 2018 das neue umfangreiche und kostenfrei erhältliche Minecraft Aquatic Update heraus. Dieses erweiterte das Spiel um viele zusätzliche Features.

Die neue Unterwasserwelt

Wer schon immer von den Meeren in Minecraft fasziniert war, der wird die neuen Inhalte lieben. Die Unterwasserwelt ist nun wesentlich vielfältiger: Durch die verschiedenen Riffe, Tiefseegräben und Tangwälder können neue Blöcke entdeckt werden, mit denen der Spieler bauen kann. Schiffswracks und vergessene Ruinen warten tief im Meer darauf, gefunden zu werden. Entdeckungsfreudige Spieler finden Karten, mit denen sie auf die Suche nach verborgenen Schätzen gehen können. Diese können etwa tief im Sand vergraben sein. Wenn der Spieler in die eisigen Gebiete der Meere vordringt, kann er sogar auf Eisberge stoßen. Diese können bis zum Meeresgrund reichen.

Eine umfangreichere Tierwelt

Wer in Minecraft auf Tauchgang geht, der wird sich nicht in einer eintönigen und unbelebten Unterwasserwelt wiederfinden. Delfine schwimmen fröhlich durch die Meere und helfen dem Spieler dabei, die begehrten Schätze in Schiffswracks auf dem Meeresgrund zu finden. Er muss sie mit rohem Fisch füttern, um ihre Hilfsbereitschaft zu erlangen.

Verschiedenste Fischarten durchstreifen die Korallenriffe und sogar Schildkröten können gefunden werden. Diese legen ihre Eier an Stränden, woraus kleine Babyschildkröten schlüpfen; sofern sie nicht vorher von Zombies zertreten werden. Wenn der Spieler die Unterwasserwelt mit an die Oberfläche bringen möchte, kann er sich Fische fangen, um diese in einem Aquarium zu halten. Zu den neuen Fischarten zählen tropische Fische, Kabeljau, Lachs und der Kugelfisch.

Mit ein bisschen Glück kann der Spieler sogar eigene Korallenriffe erschaffen, wenn er Knochenmehl in warmen Ozeanen anwendet.

Gefahren aus der Tiefsee

Wer denkt, der Meeresspaziergang würde friedlich und ohne Zwischenfälle verlaufen, der liegt falsch. Grauenerregende Unterwasserzombies mit dem Namen “Ertrunkene“ durchstreifen den Ozean und betreten in der Nacht sogar das Land, um dort für Chaos und Zerstörung zu sorgen. Wer zu unbesorgt die wässrigen Tiefen erkundet, riskiert den Minecraft-Tod in dem kalten Nass. Wenn sich der Spieler gegen die Ertrunkenen wehren möchte, kann er den neuen Dreizack zu seiner Verteidigung nutzen.

Die Jagd nach den fiesen Ertrunkenen lohnt sich: Mit etwas Glück findet der Spieler eine Nautilusschale. Kombiniert er 8 Nautilusschalen mit einem “Herz des Meeres“, welches in vergrabenen Schätzen gefunden werden kann, so erhält er einen Aquisator. Durch dieses mächtige Item muss er unter Wasser nicht mehr Luft holen. Er erhält durch den Aquisator sogar die Fähigkeit, im Wasser weiter zu sehen als üblicherweise.

Das Phantom

In das Spiel ist mit dem Unterwasserupdate auch ein neuer, gefährlicher Gegner gekommen: das Phantom. Dieses macht sich auf die Jagd nach Spielern, die ihrer Spielfigur nicht genug Schlaf gegönnt haben. Es erscheint nur bei Nacht oder bei Gewitter. Das Phantom fliegt durch die Lüfte und ist besonders leicht durch die grauen Partikel am Rand ihrer Flügel erkennbar. Doch selbst unter Wasser kann es den Spieler angreifen: Eine Flucht in die Tiefen des Meeres ist ausgeschlossen.

Technische Neuerungen

Auch im Bereich der Technik gab es viele Änderungen durch das neue Update. Wenn der Spieler beim Schwimmen sprintet, gibt es jetzt eine Schwimmanimation. Die Wasserphysik wurde komplett überarbeitet: Man kann nun Wasser auch in unterschiedlichen Blöcken platzieren; etwa in Truhen, Treppen oder Leitern. Außerdem wurde der neue Welttyp “Buffet“ hinzugefügt, welcher die freie Zusammenstellung von Generierungsoptionen für eine Welt nach eigenem Geschmack ermöglichen soll.

Fazit

Zusammenfassend bietet das neue Minecraft Aquatic Update unzählige Neuerungen, die eine Rückkehr in die Klötzchenwelt durchaus lohnend machen. Mojang hat ganze Arbeit geleistet und das Spielerlebnis deutlich verbessert. Man kann gespannt darauf warten, welche großen neuen Updates zukünftig noch erscheinen werden. Spieler der Konsolen Playstation 3 und Xbox 360 werden diese jedoch nicht mehr miterleben können: Nach dem Aquatic Update wird es keine weitere Unterstützung des Spiels für die alte Generation geben. Sämtliche anderen Plattformen erhalten von Mojang allerdings auch zukünftig neue Updates. Es lohnt sich also, neugierig zu bleiben. Und für die Gamer, die einen eigenen Server benötigen, findet Ihr hier unsere passenden Minecraft Server mit dem Minecraft Aquatic Update!

Realistik bei Arma 2 – Combined Operations

Der direkte Nachfolger zu ArmA wurde vom tschechischem Studio Bohemia Interactive entwickelt. Erstmalig veröffentlicht wurde der militärische Taktik-Shooter von Peter Games im Mai 2009. ArmA 2: Combined Operations kam im Juni 2010 auf den Markt und enthielt ArmA 2 und ArmA 2: Operation Arrowhead. Bereits drei Jahre später erschien der bisher letzte Ableger der Reihe, ArmA 3.

Die Entwickler selbst kündigten ArmA 2 als ultimative Militärsimulation an. Sie sollte klar den Vorgänger überflügeln und im Realismus, den Fahrzeugen und detailgetreuen Waffen überzeugen. Doch gerade zu Beginn kämpfte die Simulation mit erheblichen Performance-Problemen und Bugs, die die Spieler nicht nur entnervten, sondern einige Facetten im Game unspielbar machten. Diverse Patches später und der Veröffentlichung von Combined Operations war der Titel dann auf einem Level angekommen, an dem wir ihn tatsächlich genießen konnten. Gerade die beklemmend echt wirkenden Szenarios sind eine der absoluten Stärken des Spiels.

Realismus und eine Vielzahl von Fraktionen

In ArmA 2 finden wir uns wieder in einem fiktiven Land, das sehr an Osteuropa erinnert. Im postsowjetischen Chernarus. Hier stehen sich mehrere Fraktionen gegenüber. Auch wenn, wie die Entwickler bekannt gaben, es sich um eine fiktive Welt handelt, ist das Spiel an tatsächliche militärische Konflikte angelehnt. Zudem ist es Bohemia Interactive wichtig, das ArmA 2: Combined Operations trotz der Parallele zu Georgien, beispielsweise die Geodaten oder die slawischen Einwohner Chernarus, nichts mit Ereignissen in der Realität zu tun hat.

In Chernarus stehen sich verschiedene Fraktionen gegenüber. Wir als Spieler finden unseren Platz in der USMC. Das ist das United States Marine Corps, womit unsere virtuelle Herkunft geklärt wäre. Des Weiteren finden sich hier mit den Chernarussian Defence Forces, kurz CFD, der Chernarussian Movement of the Red Star (ChDKZ) und der Nationalen Partei, NAPA, weitere bewaffnete Interessengruppen. Doch ebenfalls die Zivilisten, die wir finden, sind mehr als Statisten. Einige von ihnen lassen sich in Gespräche verwickeln, was seichte Züge eines Rollenspiels aufgreift.

Mit dieser Vielfalt an unterschiedlichen Parteien gestaltet sich die Kampagne durchaus abwechslungsreich. Wer ohne Plan in die nächste Mission rennt und sei sie noch so einfach, hat bereits verloren. Denn ArmA 2: Combined Operations ist eine Herausforderung. Nicht selten müssen neue Situationen blitzschnell bewertet werden, um anschließend eine Lösung zu finden. Dabei lässt uns der tschechische Entwickler die Möglichkeit, die Kampagne immer wieder von Neuem zu beginnen, wenn etwas schiefgelaufen ist. Damit verkommt leider ein Teil zu reinem Versuch und Irrtum.

Gameplay

Bohemia Interactive setzt voraus, dass sich der Spieler in die Spielmechanik, im Besonderen der Bedienung einarbeitet. Denn die Simulations-Software in ArmA 2 gibt ordentlich etwas her. Es ist nicht untertrieben zu behaupten, dass eine bis zwei Wochen Einarbeitungszeit, um die Bedienung aus dem FF zu kennen, nötig sind. Die Komplexität von ArmA 2: Combined Operations ist beeindruckend. Denn der Taktik-Shooter ist eine ausgereifte Infanteriesimulation eines Fußsoldaten, der in einem Team auf dem Schlachtfeld unterwegs ist.

Obwohl die Einzelspieler-Kampagne durchaus Spaß macht, ist der Mehrspielermodus zentrales Element von ArmA 2. Viele Spieler kauften sich das Spiel, ohne jemals die Einzelspieler-Kampagne gespielt zu haben. Denn selbst die Kampagne, die sich auf den einzelnen Spieler bezieht, kann im Kooperationsmodus gespielt werden. Dazu kommt eine Vielzahl an anderen Mehrspieleroptionen. Zum Veröffentlichungsdatum war der taktische Shooter im Mehrspielerbreich eine Referenz.

Ein weiteres großes Plus von ArmA 2 ist der Realismus der existierenden Waffen. Diese wurde dank der Real Virtuality-Engine noch einmal deutlich erhöht und bringt uns neben einer besseren Waffengrafik ebenfalls authentischere Schießgeräusche und eine nachvollziehbare Ballistik. Selbst der Rückstoß beim Feuern fühlt sich realistisch an. Damit wird die Flugbahn von der Gravitation beeinflusst. Nicht jedoch von Wind.

ArmA 2: Combined Operations auf Deinem eigenen Gameserver

Der militärische Taktik-Shooter von Bohemia Interactive setzt massiv auf Multiplayer. Um Dir die beste Performance in jeder Schlacht ermöglichen zu können, setzen wir nur auf erstklassige Hardware. Damit bist Du immer mittendrin und musst Dir keine Gedanken über Ruckler oder Hänger machen. So genießt Du Taktik zusammen mit Deinen Freunden. In aufregenden Gefechten bist Du nun der Held und kannst das Spiel auf Deinem Gameserver so gestalten, wie es Dir Spaß macht. Und das Beste daran ist, dass Du den Gameserver nur so lange bezahlen musst, wie Du ihn benötigst. Bei NGZ-Server.de hast Du keine Vertragslaufzeiten und lästige Knebelverträge. Hol Dir noch heute Deinen eigenen ArmA 2 – Combined Operations Gameserver!

Call of Duty: Black Ops 4 – erstmals ohne Kampagne?

Call of Duty Black Ops 4

Der 15. Teil der erfolgreichen Serie aus dem Hause Activision wird dieses Mal von Treyarch entwickelt und soll am 12. Oktober 2018 auf den Markt kommen. Plattformen werden Microsoft Windows, die Xbox One und die PlayStation 4 sein. Damit ist der aus den USA stammende Entwickler der Dritte, nach Sledgehammer Games und Infinity Ward, der sich für einen Teil der beliebten Reihe verantwortlich zeigt. Treyarch setzt auf dieselbe Spiel-Engine, die bereits seit 12 Jahren für die Call of Duty-Spiele genutzt wird: Die IW-Engine. Mit CoD: Black Ops 4 erleben die Spieler bereits den vierten Ableger von Black Ops. Dieses Mal jedoch mit einer gravierenden Änderung: Eine klassische Einzelspieler-Kampagne wird es nicht geben. Ebenfalls wollen die Macher weg vom sehr arcadelastigen Shooter, hin zum Taktik-Shooter.

Black Ops 4 mit neuen Inhalten

Als nun Call of Duty: Black Ops 4 offiziell präsentiert wurde, kam es zwischen den verschiedenen Fans der Reihe gleich zu einem Disput. Denn das Videomaterial, das gezeigt wurde, ließ viele vermuten, dass sich der neueste Ableger der Serie im Gegensatz zu Black Ops 3 kaum verändert habe. Andere wiederum sehen in diesen Bildern die Rückkehr zum klassischen Spiel, das die Serie erst so beliebt gemacht hatte.

Dabei gab es zum Reveal-Event insgesamt eine Vielzahl von verschiedenen Informationen, die es schwer machen, das gesamte Ausmaß von Black Ops 4 im Überblick zu halten. Als Zugpferd dient erstmals das neue Blackout. Ein, wie könnte es anders sein, Battle-Royale-Modus. Dazu bietet uns Activision in diesem Jahr einen Multiplayermodus mit Namen „Boots on the Ground“ sowie gleich drei Zombie-Szenarien.

Was ist neu?

Mit der Rückkehr von „Boots on the Ground“ ist wieder ein Modus enthalten, in dem lediglich ein Greifhaken zur weiteren Fortbewegung zur Verfügung steht. Keine Sprungdüsen oder moderne Exo-Suit. Dafür unendliches Sprinten. Zudem ist es wieder möglich, gekonnt beeindruckend über den Boden zu rutschen und Geschossen auszuweichen.

Dabei dauern die Gefechte deutlich länger als noch in den Vorgängern. Die Macher haben mit 150 Lebenspunkten pro Perk und der langsameren Feuerrate der Waffen für eine Verlängerung der Feuergefechte gesorgt. Ebenfalls fallen diese nun taktischer aus, was ein schnelles Vorankommen, wie in anderen Teilen, nicht mehr möglich ist. Somit verschiebt sich das Gameplay weg von den besten Reflexen, hin zu geplanten Angriffen. Damit wird Black Ops 4 nochmals teamlastiger.

Herausstechen sollen im neuen Ableger der Serie die Waffen. Diese sollen noch einzigartiger werden. So können diese ebenfalls individuell zusammengestellt werden. Damit meint der Hersteller, dass beispielsweise eine Waffe mit hohem Schaden und hoher Reichweite wie das Sturmgewehr, in der Feuerrate sowie in der Mobilität Einschränkungen hinnehmen muss. Ebenfalls wird es Waffen geben, die Vorteile im Häuserkampf bieten und andere, die mehr als Allrounder ausgelegt sind. So vielfältig wie die Waffen werden dementsprechend die Modifikationen für diese sein.

Taktik

Call of Duty: Black Ops 4 bietet zudem eine neue taktische Tiefe. So wird es zunehmend Situationen geben, die die nächsten 5 Sekunden im Spiel betreffen. Damit wird der Spieler immer wieder vor Entscheidungen gestellt, die von ihm wichtige Abwägungen verlangen. Heilt er sich oder schießt, in Deckung gehen oder neu positionieren? Durch das Vorgehen anderer Spieler sowie den Einsatz verschiedener Waffen muss sich ständig auf neue Situationen eingestellt werden.
Hier entscheiden fortan ebenfalls Dinge wie die Aufklärung über Sieg oder Niederlage. Gerade der „Fog of War“ kommt hier eindrucksvoll zu tragen. Wir sehen uns nur noch in einem bestimmten Umfeld. Damit steht der Aufklärung ein gewichteter Faktor zur Seite.

Battle-Royal-Modus und Zombie Szenarien

Im Mittelpunkt der Zombie Szenarien steht ein Kult, der Menschen in Zombies verwandelt. Die Schauplätze sind hier historischer Natur. So treten die Spieler in der Gladiatoren-Arena an, kämpfen auf dem Luxusliner Titanic oder finden sich im höllischen Alcatraz wieder.

In Blackout, dem Battle-Royal-Modus, findet sich der Spieler auf einer riesigen Karte wieder. Hier findet das klassische Last Man Standing statt. Genutzt werden dürfen hier zudem Fahrzeuge, Boote und Flugzeuge. Die Karten dabei sollen inspiriert sein von bekannten Franchise-Karten wie Nuke Town.

Ein vorläufiges Fazit zu Call of Duty: Black Ops 4

Obwohl in diesem Jahr eine Einzelspieler-Kampagne fehlen wird, kann der neueste Ableger mit gelungenen Neuerungen durchaus Punkten. Jedoch liegt in einigen Bereichen noch viel Arbeit vor den Machern. Beispielsweise beim Rückstoßmuster, das im Vorfeld versprochen wurde. Dieses ist bisher nicht implementiert. So darf abgewartet und sich gefreut werden, auf das, was uns Activision zum Release am 12. Oktober 2018 präsentieren wird.

Half-Life 2 – ein würdiger Nachfolger?

Die Fortsetzung des erfolgreichen Half-Life wurde nach fast sechsjähriger Wartezeit mit Spannung erwartet. Und das zu Recht. War doch der Vorgänger so etwas wie die Stiefmutter der modernen Shooter. Entwickelt wurde das Ganze abermals von der Valve Corporation. Publisher Vivendi Universal übernahm die Veröffentlichung am 16. November 2004. Somit konnte das Sci-Fi-Abenteuer Half-Life 2 um den Helden Gordon Freeman, seines Zeichens Physik-Doktor, endlich weitergehen. Dieser hat in der Fortsetzung die Wahl. Entweder durch die Xen-Alienrasse umgebracht zu werden oder als Held in die Geschichte eingehen. Dazu hat uns ein gewisser G-Man, unser neuer Chef, angestiftet. Mit diesem fahren wir irgendwo in den Ostblock. Hier gibt es eine Zufluchtsstätte vor den Invasoren. Aufgrund der missglückten Experimente, deren Beginn und Folgen wir im ersten Teil erleben durften, haben die Aliens kurzerhand die Welt überrannt. Diese ist jetzt Besatzungszone, in der uns die Combine das Leben schwer machen.

Doch eins noch für all diejenigen, die wie wir damals beim Release mit schweißnassen Händen und voller Vorfreude Half-Life 2 in den Händen hielten: Die Installationsprozedur und die Aktivierung bei Steam von mehr als 90 Minuten sind unvergesslich.

Nur etwas für eingefleischte Fans?

Das Erste was uns bei der Story von Half-Life 2 zu Beginn auffällt, ist, dass diese, Neulinge der Serie, nicht abholt. Als Veteran, der den ersten Teil ausgiebig gespielt hat, ist die Geschichte über Gordon, die Xen-Aliens und den G-Man nichts Unbekanntes. Für jemanden, der jedoch gerade erst in Half-Life eintaucht, wird es schwierig. Zumal sich die Geschichte erst im Laufe des Spiels puzzleartig zusammensetzt, nur um uns am Ende, gerade wenn wir denken, dass wir wüssten, wir der Hase läuft, mit einem deutlichen Hinweis auf Teil 3 sitzen lässt. Dieser Umstand ist besonders schade, da viele Witze auf den bisherigen Ereignissen basieren.

Dennoch ist die Erste halbe Stunde in Half-Life 2 prägend. Die Aufmachung fesselt uns von der ersten Minute und die Atmosphäre ist beeindruckend. Die 90 Minuten Wartezeit hatten sich also gelohnt. Und das gilt nicht nur für eingefleischte Fans der Reihe, sondern ebenso für Neulinge. Die Macher von Half-Life 2 setzten auf alt Bewährtes in einem neuen Kostüm.

Altbewährte Tradition

Die Welt von Half-Life 2 ist aufgebaut, wie der Vorgänger. Valve entlässt uns in eine große Welt, deren Level logisch miteinander verbunden sind. Dabei sind die Innenlevel detailreich und die Außenlevel gewaltig. Es lohnt sich in Half-Life 2 innezuhalten und einfach die Gegend zu betrachten. Zudem gibt es enorm viel zu tun. Und das in bester Action und Erzählkunst. Half-Life 2 ist eines dieser Spiele, das nicht mit seinen Reizen geizt. Dabei ist der Weg ins nächste Kapitel immer linear. Dennoch können wir diesen linearen Weg gehen, wie wir es für ratsam halten. Volle Eskalation oder doch eher behutsames Anschleichen? Diese Entscheidung liegt ganz bei uns.

Das Wichtigste: die Waffen!

Auch in Half-Life 2 kommt Action nicht zu kurz. Dabei stehen uns abermals eine Menge Waffen zur Verfügung, um der Vielzahl an Gegnern den Gar auszumachen. Neben Brechstange, Schrotflinte, Submachine Gun und Pulse Rifle, Raketenwerfer und Beuteln mit Ant-Lion-Duftstoff, ist die Gravity Gun das eigentliche Schmuckstück des Spiels. Mit dieser lässt sich die Schwerkraft manipulieren. Somit lassen sich allerlei Objekte festhalten, anziehen oder abstoßen. Das bringt in vielen Situationen ein breites Grinsen auf unser Gesicht und macht mächtig Spaß.

Abwechslung pur

Das Missionsdesign ist beeindruckend vielfältig und überrascht immer wieder mit actionreichen, kniffligen oder puzzlelastigen Abwechslungen. Die Puzzles in Half-Life 2 sind zwar keine harten Nüsse, machen aber richtig Spaß und sind ein gelungener Kontrast zu der Ballerei. Dabei sind wir die meiste Zeit auf uns gestellt, wobei gegen Ende des Spiels hin immer mehr Verbündete an unserer Seite kämpfen.

Übrigens, auf den Mehrspielermodus, den es noch im Vorgänger gab, wurde beim Release verzichtet. Dafür gab es die Counter-Strike Source bei jedem Kauf mit dazu.

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Half-Life – der echte Klassiker

Half-Life
Der Klassiker aus dem Action-Genre ist ein Ego-Shooter, der 1998 bereits veröffentlicht wurde. Weltweit wurden mehr als 10 Millionen Exemplare über den Einzelhandel verkauft. Entwickelt wurde der, für die damalige Zeit, innovativer Shooter von der Valve Coporation. Diese veröffentlichte das Spiel ebenfalls auf ihrer Plattform Steam.

Willkommen in Black Mesa!

Nachdem Half-Life in Deutschland auf dem Index gelandet war, ebenso wie Unreal Tournament und Doom damals, veröffentlichte Valve hierzulande eine entschärfte Version. Dabei beginnt Half-Life nicht wie er klassische Shooter. Stattdessen besteht der Beginn aus einem interaktiven Intro, in dem wir mit einer Schwebebahn als der Wissenschaftler Gordon Freeman tief hinunter in den Forschungskomplex von Black Mesa hinabgleiten. Dort ist unser Arbeitsplatz und beginnt letztendlich das Abenteuer von Half-Life. Auf der Fahrt erklärt uns eine männliche Stimme alle wichtigen Dinge, die wir hier unten finden. Ebenso werden uns offene Stellen offeriert, falls wir in der Familie oder im Freundeskreis Interessenten hätten.

Schon hier bekommen wir ein Gefühl für die Größe der Einrichtung, durch die wir uns später kämpfen müssen. Als die Gondel stoppt, werden wir persönlich von einem Wachmann in Empfang genommen, der uns Zugang zum eigentlichen Forschungskomplex gewährt. Je weiter wir uns in die Anlage hineinbewegen, umso klarer wird, dass es wohl ein Problem mit diversen Experimenten zu geben scheint. In der Abteilung für anormale Stoffe scheint es Vorkommnisse zu geben. Gut, dass wir hier unten arbeiten. Und wie es der Zufall so will, kommt es zur Katastrophe. Eine Explosion öffnet ein Dimensionstor. Durch dieses strömen anschließend tödliche Aliens in die Black-Mesa-Forschungsstation.

Half-Life Gameplay
Fotograf: mrwynd – Foto: Flickr / not edited | Lizenz: CC BY 2.0

Rette sich, wer kann

Nun geht endlich die knallharte Action los. Denn unser Ziel ist es, aus dem Labor zu entkommen. Dabei bietet Half-Life Abwechslung pur. Jedoch stehen uns dabei nicht nur die Aliens im Weg, sondern ebenfalls die Umgebung, in der Aufzüge abstürzen und Regale umstürzen. Dabei bieten sich uns auf dem Weg nicht nur Gefechte, sondern ebenfalls diverse Puzzle. Der Ablauf ist hier ziemlich linear, beeindruckt jedoch mit überraschenden Momenten. So springen uns Aliens aus einem Lüftungsschacht auf den Kopf oder der Boden bricht plötzlich ein. Das hebt die Stimmung und hält uns im Bann.

Die Gegner variieren ebenfalls im Laufe der ordentlichen Story. Zu Beginn laufen uns ständig diverse Aliens vor die Flinte, während später noch die US-Army dazukommt. Diese sollen alles töten, was sich noch in der Forschungsstation befindet. Dabei sind die Gegner nicht so stupide wie in manch anderem Ableger des Genres. Hören diese uns beispielsweise, laufen sie uns hinterher. Ebenfalls sprechen sie sich ab. So locken sie uns das ein oder andere Mal in die Falle. Doch auch der Rückzug gehört zu ihrem taktischen Repertoire. Und Achtung: Einige verstecken sich, nur um uns hinterhältig anzugreifen.

Schon fast historisch

Klar, die Grafik von Half-Life ist nicht mehr der Hingucker. Die Texturen sind matschig und die Umgebung pixelig. Immerhin ist der Titel nun 20 Jahre alt. Der enorme Vorteil ist dabei, dass das Spiel flott läuft. Selbst auf alten Rechnern. Nicht einmal eine 3D-Grafikkarte wird benötigt. Half-Life nutzt dann die Software-Beschleunigung. Dennoch sieht das Ganze mit, besser aus.

Einen Mehrspieler-Modus gibt es ebenfalls. Hier können insgesamt 32 Spieler über das Internet oder das lokale Netzwerk gegeneinander antreten. Multiplayer-Karten gibt es genügend. Ebenfalls lassen sich Karten mit dem integrierten Karten-Editor spielend leicht selbst erstellen. Im Internet gibt es zudem unzählige, kreative Schöpfungen zum Herunterladen. Diese lassen sich leicht hinzufügen. Daneben gibt es eine Menge verschiedener Modifikationen. Die wohl berühmteste darunter ist Counter-Strike. Dieser wurde zum Mehrspieler-Hit und erfreut sich, ebenfalls wie Half-Life, seit fast 20 Jahren einer aktiven, breiten Community.

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